Ferien mit der Familie und mit Freunden in Denia


Ferien mit der Familie und mit Freunden in Denia

Denia liegt in der Provinz Alicante im Norden der Costa Blanca, zwischen dem Berg Montgo (753m hoch) und dem Mittelmeer und hat ca. 25.000 Einwohner. Der Ferienort Denia bietet dem Besucher eine fast 20 km lange Küstenlinie und verfügt über eine sehr gute Infrastruktur. Man findet in Denia kleine Geschäfte, Supermärkte, Banken, Bars, Restaurants und Cafes die das ganze Jahr geöffnet sind. Die Wochenmärkte spiegeln das Leben und die Kultur des Landes wider. Die ärztliche Versorgung und ausgezeichnet und die Stadt verfügt über moderne Krankenhäuser. Denia an der Costa Blanca ist als die Stadt der spanischen Feste bekannt: Die Sonnwendfeier von San Juan, der Stierlauf am Hafen oder die Feierlichkeiten zu Ehren von San Roque und viele mehr.

Im Norden der Stadt befinden sich die lange Sandstrände, die Strände Les Marines, L` Almadrava und Les Deveses. Im Süden wird die felsige Küste von Las Rotas durch eine Reihe von Buchten unterbrochen, ein Paradies wie geschaffen für Taucher und Angler. Der Bergrücken von Montgo sowie seine Ausläufer zum Kap San Antonio wurden 1987, auf Grund der einzigartigen Landschaft und Tier-/ Pflanzenarten, von der valenzianischen Landesregierung zum Naturschutzgebiet erklärt.

Denia ist per Autobahn an die beiden Flughäfen Alicante und Valencia angebunden. Denia besitzt einen gut ausgebauten Yacht-/Sporthafen und man finden alle erforderlichen Einrichtungen um Wassersportarten wie Segeln, Windsurfen, Tauchen oder auch die Sportfischerei zu betreiben. Von Denia aus verkehren Fähren zu den balearischen Inseln Ibiza und Mallorca. Die aktuellen Fährgesellschaften sind Balearia und Iscomar. Die Bahnlinie L9 der FGV verbindet Denia mit Alicante.

Klima: Denia liegt unmittelbar am Meer an der Costa Blanca. Eingebettet zwischen Bergen und Meer herrscht hier ein Klima mit einer Jahresmitteltemperatur von 21 Grad Celsius. Gut 300 Sonnentage und die zum kühlen Norden hin schützenden Hügel prägen das Klima.

Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebot: Das Wahrzeichen von Denia, die Burg über der Stadt, wurde vom 11. und 12. Jahrhundert von den Mauren über einer früheren römischen Anlage erbaut und in den folgenden Jahrhunderten beständig aus- und umgebaut. Im spanischen Erbfolgekrieg wurde die Anlage teilweise zerstört. Die Garnison, in der Burg untergebracht war, wurde im Jahre 1859 aufgelöst. Heute beherbergt diese das Archäologische Museum Denias. Weitere Historische Zeugen sind die Kirche Mariä Himmelfahrt (Iglesia de la Asunción), ein Barockbau aus dem 18. Jahrhundert und die Kirche des Hl. Antonius (Iglesia de San Antonio) aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Im Umkreis der Stadt finden sich römische, maurische und spanische Ruinen sowie in der sehenswerten Nachbarstadt Javea, oder dem Cabo de la Nao bei Moraira, von dem sich bei klarem Wetter ein Ausblick auf Ibiza bietet.

Der Ort Denia hat eine bewegten Geschichte als römischer Flottenstützpunkt mit dem Namen Dianium, Sitz eines maurischen Taifa-Königreiches und einer spanischen Markgrafschaft. Ab dem 1. Jahrhundert vor Christus ist die römische Hafenstadt Dianium nachweisbar; zunächst als Flottenstützpunkt, während der Kaiserzeit als municipium. Nach der relativ kurzen Herrschaft der Westgoten im 6. und 7. Jahrhundert wurde Denia im 8. Jahrhundert von den Mauren erobert. Während dieser arabischen Herrschaft erlebte die Stadt eine kulturelle und wirtschaftliche Hochzeit, in welcher sie im 11. Jahrhundert Hauptstadt des Taifa-Königreiches von Daniya unter dem Ṣaqlabī al-Muğāhid al-’Amirī wurde, der als Heerführer der Amiriden hier nach dem Zerfall des Kalifats von Córdoba König wurde. Nach seinem Tod wurde das Königreich, welches auch die Balearen umfasste, von den Banū Hūd erobert. Im Jahr 1244 wurde Denia durch die Reconquista von König Jakob I. von Aragón „zurückerobert“ und zur Grafschaft, später zur Markgrafschaft erhoben. Francisco Gómez de Sandoval y Rojas, der 5. Markgraf von Denia, der Graf von Lerma und Premierminister des spanischen Königs Philipp III. erreichte schließlich die Ernennung Denias zur Stadt.